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Goldimplantation bei  Arthrosen des Hundes...

Goldimplantation bei Hunden Goldimplantate Goldimplantation Goldakupunktur Hund Tierarzt Travemünde Steffen Kalbfleisch

...die Chance auf schmerzfreies Laufen            

           

         Entstehungsgeschichte:

Seit nunmehr über 20 Jahren schon wird die Goldimplantation in Deutschland zur Behandlung des Hundes bei schmerzhaften Gelenksproblemen eingesetzt.

Der dänische Tierarzt Jens Klitsgaard "importierte" das Verfahren aus den USA nach Europa, wo er 1993 den deutschen Tierarzt Ralf Schweda in der Anwendung dieses so überaus effektiven Therapieverfahrens unterwies.

Ich selbst habe das Verfahren 2005 direkt bei Herrn Schweda erlernt und naturgemäß dessen spezifisches Verfahren, die "Methode nach Schweda", übernommen. In diesem Zusammenhang ist vielleicht dem aufmersamen Leser die Nomenklatur Gold-implantation augefallen.

Kritische Anmerkungen:

Im Internet stößt man immer wieder auf den Begriff Goldakupunktur. Was ist denn nun richtig? Handelt es sich bei dem Therapieverfahren um eine Goldimplantation, oder um eine Goldakupunktur? Ich erlaube mir an dieser Stelle Herrn Tierarzt Ralf Schweda wörtlich zu zitieren: "Das Verfahren, wie es in Europa derzeit angewendet wird, hat mit Akupunktur REIN GARNICHTS zu tun. Die Wirkung geht allein vom Wirkstoff Gold aus." Zitat Ende.

Auf einem Tierärztekongress,(BPT-Kongress), im Jahre 2008, hatte sich die Tierärzteschaft dann schließlich offiziell von der Nomenklatur Goldakupunktur distanziert.

Demzufolge ist die Bezeichnung "Goldakupunktur" irreführend und suggeriert dem Laien ein Art Dauerakupunktur-Wirkung, die es so nicht gibt!

Was passiert genau?

Bevor ein Patient mit Goldimplantaten behandelt wird, ist eine sorgfältige orthopädische Untersuchung unabdingbar. Dazu gehören eine Gangbildanalyse, entsprechende Beugeproben und selbstverständlich eine Röntgenuntersuchung möglichst aller Gelenke. Nicht selten fällt uns hierbei auf, daß weitere Gelenksarthrosen vorhanden sind, die bei ausschließlicher Beleuchtung der vermeintlichen Hauptproblemzone,(z.B. der Hüfte), übersehen werden. Fatal! Beispielsweise kann ein längere Zeit unerkanntes Hüftproblem inzwischen soganannte Spondylosen, das sind degenerative Veräderungen der Bandscheiben und Wirbelelemente,hervorgerufen haben.

Nach der Befunderhebung und Feststellen einer geeigneten Indikation, wird der Patient auf Narkosefähigkeit durchgechekt. Dann kann der nächste Schritt erfolgen.

In Allgemeinnarkose werde die entsprechenden Bereiche rasiert und gründlich desinfiziert.

Nach Vorbereitung des OP-Feldes werden über spezielle sterile Hohlnadeln zahlreiche, ca. 1-2mm lange Partikel reinsten Feingoldes,(wir verwenden .999 medizinisches Gold, 24 Karat), in die Tiefe der Problembereiche, sprich in die unmittelbare Nähe der arthrotischen Veränderung, verbracht. Das geschieht pro Gelenk an mehreren Punkten.

Dabei sind z.B. im Falle der Hüfte Applikationstiefen von 5-7cm völlig normal, je nach Größe des Hundes natürlich. (Was ein in diese tiefen Bereiche verbrachter Goldpartikel für eine Akupunkturwirkung haben soll, mag Jeder für sich beantworten). Die Goldpartikel verbleiben allerdings außerhalb des eigentlichen Gelenkes. Direkt im Gelenk haben sie nichts zu suchen und würden hier eine Katastrophe anrichten!

Wirkung:

Man erklärt sich bislang die Wirkung des Goldes durch Normalisierung eines krankhaft veränderten Gewebe-pH-Wertes. Dadurch wiederum werden bestimmte Schmerzübermittler, Mediatoren genannt, an der Ausschüttung gehindert.

Die Goldpartikel sind so konzipiert, daß sie im Körper nicht wandern. Das Gold wächst im Gewebe ein und bleibt dann für immer an den gewünschten Stellen. Die Wirkung hält ein Hundeleben lang an!

Die Goldimplantation kann ein vorgeschädigtes Gelenk nicht reparieren. Sie kann Arthrosen nicht zurückbilden. Sie kann jedoch durch die oben genannten Effekte zum einen den Schmerz beseitigen und zum anderen dadurch ein Fortschreiten der Erkrankung stoppen, indem unphysiologische Schonhaltungen des Patienten nicht mehr nötig sind.

Einsatzgebiete:

Die am weitesten verbreitete Anwendung findet die Goldimplantation bei der hochgradig schmerzhaften Hüftgelenksdysplasie,(HD), des Hundes. Hier liegt die Erfolgsquote merklicher Besserungen bei über 90% ! Ferner zählen Rückenleiden, wie die erwähnten Spondylosen, zu den häufigsten Indikationen. Auch bei der Ellenbogengelenksdysplasie,(ED), haben wir schon Goldimplantate mit Erfolg eingesetzt. Aber auch bei Zehen- und Sprunggelenksarthrosen liegt die Erfolgsquote bei 90%!

Vorteile:

Insbesondere im Falle der HD des Hundes ist es möglich dem Patienten eine schmerzfreie Bewegung zu ermöglichen, ohne ihn aufwendigen Eingriffen unterziehen zu müssen. Dies sind schulmedizinisch bislang i.d.R. Endoprothesen, Nervenschnitte, oder Muskeldurchtrennungen,(sog. Pectineusmyotomie). Die beiden letztgenannten Methoden sind aus meiner Sicht abzulehnen, da es sich um regelrechte "Verstümmelungsoperationen" zur Erzielung eines therapeutischen Effektes handelt.(Auf die Entfernung des Hüftgelenkskopfes möchte ich gar nicht näher eingehen. Ich kann mir nicht vorstellen, daß diese Femurkopfresektion noch irgendwo angewendet wird).

Die Goldimplatation arbeitet minimalinvasiv, das bedeutet mit geringster Gewebeschädigung. Die Tiere können schon am Tag der OP wieder laufen. Eine aufwändige Rekonvaleszensphase entfällt quasi vollkommen.

Ferner können die einschlägig verwendeten Schmerzpräparate entweder abgesetzt, oder doch zumindest drastisch reduziert werden.

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